Kurz geschnackt mit Enrico Stölzel

In Hellersdorf Nord/Ost tritt Enrico Stölzel als Wahlkreiskandidat für das Abgeordnetenhaus an. Auf dem Alice-Salomon-Platz hat er unsere Fragen beantwortet.

Enrico Stölzel Foto

Was ist dein Lieblingsort im Wahlkreis?

Enrico Stölzel: Mein Lieblingsort hier im Wahlkreis ist der Fritz-Lang-Platz in Hellemitte, gerade abends im Sommer ist es echt schön dort vorne im La Paz zu sitzen, ein kühles Bier zu trinken, die Stimmung aufzunehmen. Ja, das hat echt Charme, hier in Hellersdorf!

Kannst du deinen Wahlkreis zeichnen?

Wahlkreis EnricoEnrico Stölzel: Was wäre ich für ein Politiker, wenn ich meinen Wahlkreis nicht kennen würde! Selbstverständlich kann ich meinen Wahlkreis zeichnen. Ich bin ja schließlich auch hier aufgewachsen. hier oben haben wir Hönow. Sagen wir mal, hier ist die Landsberger Chaussee. Davor ist die Hönower Weiherkette – es ist mir persönlich auch ein Herzensanliegen, dass sie wieder renaturiert wird. Dann haben wir hier an der Seite den Blumberger Damm mit dem Gebiet um das Landsberger Tor. Südlich davon haben wir die IGA bzw. die Gärten der Welt…

Warum sollten junge Menschen wählen gehen?

Enrico Stölzel: Junge Menschen sollten unbedingt wählen gehen, gerade bei Landtagswahlen! Warum? Bildungspolitik ist Landesaufgabe. Das heißt, dass sehr viel von der Arbeit und der Gesetzgebung des Landes Berlin in die Bildungspolitik hineinspielt. Es geht um eure Schulen, es geht darum, wie die Schulen ausgestattet werden, wo Schulen überhaupt gebaut werden und, welche Inhalte in der Schule vermittelt werden. Es geht aber auch darum, was ihr nach der Schule macht, wenn ihr danach ins Studium oder in die Ausbildung geht beispielsweise. Auch da ist hauptsächlich die Landesgesetzgebung für euch verantwortlich. Insofern: Wenn ihr mitgestalten wollt, wenn euch die Übergänge nicht gefallen, wenn euch die Schulpolitik nicht gefällt oder wenn ihr gerade etwas unterstützen oder verändern wollt – dann lest euch einfach mal durch, was die Parteien da so zu bieten haben.

Warum sollten Wählerinnen und Wähler die SPD wählen?

Enrico Stölzel: Weil die SPD die Stadt gestaltet hat, schon seit vielen Jahren, und das auch zukünftig tun wird. Wir haben für die Gebührenfreiheit von der Kita bis zur Hochschule gesorgt, wir sorgen für sozialen Wohnungs(neu)bau und für die Schaffung und Umsetzung der Mietpreisbremse. Wir stehen für einen starken öffentlichen Nahverkehr, unabhängig von Uhrzeiten und Wochentagen. Und, was ich besonders prickelnd finde, ist, dass die SPD sich neuerdings auch dafür einsetzt, dass die Berliner Spätis weiterhin sonntags offen haben dürfen.

Was machst du gern in deiner Freizeit?

Enrico Stölzel: In meiner Freizeit gehe ich sehr gerne zum Sport, beispielsweise in das Fitnessstudio „Triple9“ in der Passage in Hellemitte. Ich versuche mir dafür mindestens drei Mal in der Woche Zeit zu nehmen und etwas nur für mich zu tun. Dadurch kriege ich den Kopf frei. Am Wochenende mache ich sehr gerne Fahrradtouren – erst letztens bin ich mit meinem besten Freund zur Ostsee gefahren. Und ansonsten, was man halt so macht: Gerne mal ausgehen, auch in Clubs gehen, bei gutem Wetter zu irgendeinem schönen See in der Uckermark fahren und einfach entspannen. Nebenbei versuche ich mich noch im Gitarrespielen; ich bin ein Virtuose der Saiten (lacht). Und ich habe mit Kumpels einen Fußballverein gegründet, wo wir einmal in der Woche in der Uniliga zusammen spielen.

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